Migration zu neuem Webhosting
Dieser Eintrag beschreibt die notwendigen Schritte für die Migration von Classic Webhosting auf Plesk.
Für die Umstellung setzen wir das neue Plesk Hosting parallel zu Ihrem bestehenden Classic Hosting ein. Sie können Ihr aktuelles Hosting also ohne Unterbruch weiter nutzen und die Migration in Ihrem eigenen Tempo vorbereiten. Die eigentliche Umstellung erfolgt dann zu einem gemeinsam vereinbarten Zeitpunkt.
Vorbereitung durch die it factory ag
Wir richten die neue Hosting-Instanz auf unserem Plesk-Server ein und senden Ihnen die Zugangsdaten. Mit diesen können Sie sich in Plesk anmelden.
Schritt 1 - Website übertragen
Die Schritte zur Migration Ihrer Website sind stark abhängig, von der implementierten Lösung:
- Reine
HTML oder PHP-Website ohne Datenbank: Loggen Sie sich im Classic
Hosting ein und laden Sie die Dateien herunter. Anschliessend können Sie
diese nach der Anmeldung in Plesk dort wieder hochladen.
- Website
mit Datenbank: Sichern Sie Ihre Website-Dateien wie oben beschrieben.
Melden Sie sich im Classic Hosting an und machen Sie eine Sicherung der
Datenbank. Im Plesk Hosting: Legen Sie die Datenbanken an, importieren
Sie den Export. Laden Sie zudem alle Website Files auf Plesk hoch. Passen Sie anschliessend allfällige Pfade und die neuen Datenbank Zugangsdaten in der Konfiguration an. Bei Unklarheiten schauen Sie die Dokumentation und Anleitungen Ihrer Software an.
Schritt 2 – E-Mail Adressen einrichten
Loggen Sie sich in Plesk ein und legen Sie die benötigten E-Mail-Adressen neu an. In den Mail Settings der Domäne deaktivieren Sie bitte das Greylisting, da dies zu Problemen und Verzögerungen beim Mailempfang führen kann, speziell z.B. bei Mails von bluewin.ch oder anderen grossen Mailanbietern.
Schritt 3 – E-Mails sichern
Sichern Sie Ihre Mails, bevor die Nameserver umgestellt werden:
- Mailstore Home (empfohlen, kostenlos): Archiviert alle Postfächer automatisch lokal. Download: https://www.mailstore.com/de/produkte/mailstore-home/
- Outlook: Datei → Öffnen und Exportieren → Importieren/Exportieren → "In Datei exportieren" → Outlook-Datendatei (.pst)
Hinweis bei POP3: Falls Sie POP3 verwenden, befinden sich Ihre Mails bereits nur lokal. Ein Export ist trotzdem empfehlenswert, um sicherzustellen, dass nichts verloren geht.
Schritt 4 – Nameserver umstellen
In einem nächsten Schritt werden die Nameserver umgestellt. Der exakte Ablauf hängt davon ab, wo Ihre Domain registriert ist:
- Ist Ihre Domain bei uns registriert: Geben Sie uns nach der Sicherung Bescheid, wir nehmen die Nameserver-Umstellung vor.
- Domain bei einem anderen Anbieter: Stellen Sie die Nameserver gemäss den Infos, welche Sie in der Mail von uns erhalten haben, beim Domainanbieter um.
Die Umstellung kann bis zu 24 Stunden dauern. In diesem Zeitraum kann es vorkommen, dass E-Mails noch auf das alte Postfach zugestellt werden.
Schritt 5 – Nach der Umstellung (nach 24h)
E-Mail:
- Rufen Sie die E-Mails vom alten Postfach noch einmal ab, um sicherzugehen, dass keine neuen Nachrichten eingegangen sind. Sichern Sie diese, falls nötig.
- Senden Sie keine Mails mehr über den alten Server! Diese landen im Spamfilter der Empfänger oder werden zurückgewiesen!
- Entfernen Sie das alte Postfach in Ihrem E-Mail-Client.
- Richten Sie das neue Postfach in Ihrem E-Mail-Client ein. Die Passwörter dazu haben Sie in Schritt 1 festgelegt.
- Importieren Sie die gesicherten E-Mails in das neue Postfach.
Webhosting:
- Installieren Sie das kostenlose Let's Encrypt Zertifikat in Plesk unter SSL/TLS Certificate
- Nach der Umstellung der Nameserver wird die Website vom Plesk Server ausgeliefert.
Nach Abschluss der Arbeiten geben Sie uns bitte Bescheid damit wir das alte Hosting löschen können.
Support
Bei generellen Fragen oder Problemen während der Migration helfen wir gerne weiter. Sollten Sie spezifisch Unterstützung bei der Migration Ihrer Website oder der Mails benötigen, erlauben wir uns die Aufwände dafür in Rechnung zu stellen. Bitte beachten Sie zudem, dass wir bei Anpassungen an Ihrer Website nur bedingt weiterhelfen können. Hier müssen Sie möglicherweise auf Ihren Webdesigner zugehen.